German Open in Hanau

 

Weltrekord an Teilnehmern – Frankreich dominiert Senioren

 

Es war die größte Ju-Jutsu-Veranstaltung, die jemals stattgefunden hat. Fast 400 Teilnehmer am ersten, dem „Profi-Tag“, und nochmals nahezu die gleiche Anzahl am zweiten, dem „Newcomer-Tag“ – damit Weltrekord. Für neutraler Zuschauer sicher ein Ju-Jutsu Highlight auf acht Mattenflächen. Für den Insider aber leider auch ein nicht mehr überschaubares Mega-Event: „Wer kämpft gerade wo? Welche Titelanwärter wurden ihrer Rolle gerecht? Wo findet gerade ein (Halb-)Finale statt?...“

 

Selbst ich, Medienreferent des DJJV, fühle mich einerseits beeindruckt, andererseits überfordert. Aus diesem Grund veröffentliche ich heute auch nur die Ergebnisse des ersten Tages, einen kurzen Überblick und einige Fotos. Alles Weitere folgt im Dezember- und/oder Januar-Ju-Jutsu-Journal.

 

Ein großes Lob ist wieder einmal der TG Hanau unter Leitung von Jens Gottwald auszusprechen, die diese „Riesen-Veranstaltung“ wie schon gewohnt hervorragend ausgerichtet hat. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen!

 

Auch wenn der erste Tag statistisch von den Deutschen Kämpfern dominiert wurde, darf man nicht übersehen, dass das klar von der Jugend erreicht wurde. Bei den Senioren sind es vor allem die Franzosen, die ihre Vormachtstellung in Europa, und wahrscheinlich auch in der Welt wieder zurück erobern. Hier werden die nächsten Meisterschaften sicherlich einige Erkenntnisse bringen!?...

 

Lediglich André Hötzel (bis 62 kg) wurde seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich im Leichtgewicht eine Goldmedaille. Einen gelungenen Gold-Auftakt schaffte aber auch die in die Klasse bis 70 kg „abgestiegene“ mehrfache Schwergewichts-Welt- und Europameisterin Sabine Felser. Weiter so! Dafür holte sich Silke Mundigl diesmal den Titel in der bisher von Sabine dominierten Klasse.

 

Das vierte Gold für Deutschland sicherten sich die Duo-Damen Carolin Raible und Christine Widowski. Damit wurde für Deutschland im Senioren-Bereich zumindest der zweite Platz gesichert.

 

Georg Kulot


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