Zweiter Bundeskaderlehrgang in Bad Blankenburg
Am dritten Wochenende im Februar fand der zweite Lehrgang des Bundeskaders in diesem Jahr statt. Inhaltlich stand am Anfang des Jahres vor allem die Arbeit an den Spezialtechniken des A/B Kaders und an der Erarbeitung von Standardtechniken des C-Kaders auf dem Programm.
Ziel aller Bundestrainer ist es einen einheitlichen technischen und taktischen Leistungsstandard in die verschiedenen Bundeskader zu bekommen. Dem konnte bei diesem Lehrgang wieder ein Stück zu gearbeitet werden.
Den gesamten Lehrgang durch wurde in den einzelnen Kadergruppen bzw. in Leistungsgruppen gearbeitet, wo alle Athleten die Möglichkeiten hatten sich einem, auf ihren Leistungsstand zugeschnittenen, passenden Training in den verschiedenen Parts wieder zu finden.
Zusätzlich wurden wieder, die seit einem Jahr gängigen Leistungstests durchgeführt. Hierbei konnte eine Leistungssteigerung festgestellt werden. In einer Theorieeinheit wurden von Teamchef Roland Köhler und Bundestrainer Steffen Heckele die Auswertung der Trainingstagebücher vorgestellt. Interessant waren die Unterschiede zwischen den EM Goldmedaillen Gewinnern und Teilnehmern einerseits und den nicht nominierten Athleten andererseits. Aus diesen Ergebnissen wurden einheitliche Hinweise zur Durchführung des Heimtrainings erarbeitet, die nun von den Athleten umgesetzt werden sollen.
| Unsere Akrobaten aus dem Duo ... | ... mit BT Bernd Breuer in Aktion! |
|
|
|
Am Abend wurde noch ein Gemeinschaftsabend organisiert. Unser Lehrgang fand am Faschingswochenende statt und so nutzte man die Gelegenheit für die Gruppendynamik aus und feierte ein wenig zusammen.
Für unsere Duo’s stand das Dojo in der Sportschule zur Verfügung. In der ersten Einheit wurden ausgiebig die Angriffe trainiert. Besonderen Wert legten unsere Bundestrainer Bernd und Markus auf die korrekte Ausführung der Angriffe. Vor allem die Körperhaltung bei beiden Duo-Athleten ist ständig unter Spannung zu halten, damit bereits von Beginn an ein optimaler Eindruck entsteht und der Körper auf Leistung programmiert ist. Ein weiterer Schwerpunkt war anschließend das Angriffstraining auf Geschwindigkeit, hier galt es so schnell als möglich zu agieren. Mit einer gemeinsamen Leistungsspitze, in der alle Athleten so richtig „gas geben“ mussten, wurde die Einheit abgeschlossen. Ein lockerer Cool-Down entspannte für das Mittagessen.
Am Nachmittag wurde in der 2. Einheit der Schwerpunkt auf Technikanalyse gelegt. Bernd und Markus schnappten sich dazu jeweils Paare um die Techniken auf Sauberkeit und technische Ausführung zu überprüfen und korrigieren. Gerade am Anfang der Saison geht es darum mit einem „runden“ Programm zu starten, damit sich dieses im Verlaufe des Jahres festigen kann. Eine weitere Leistungsspitze beendete auch diese Einheit.
Nach einer kurzen Pause wurde die 3. Einheit gestartet. Hier lag der Schwerpunkt bei den Würfen. Bernd demonstrierte immer wieder die Grundlagen einer guten Wurftechnik, die Athleten wollten es natürlich auch gut nachmachen und übten fleißig mit.
Nach dem Abendessen wurde es nochmals anstrengend. Die Wettkampfeinheit stand auf dem Programm. Immer wieder wurden Paare zusammengestellt, die sich in kleinen Wettkämpfen messen mussten.
Am Sonntagvormittag stand die letzte Einheit auf dem Programm. Technikanalyse war wiederum der Schwerpunkt. Bernd und Markus schauten sich die Paare an, die sie noch nicht überprüft hatten. Nach einigen Korrekturen wurde schließlich die Abschlussspitze durchgeführt. Ein gelungener Lehrgang ging damit wieder zu Ende und die ersten Turniere in dieser Saison können kommen.
Medienteam des Bundeskaders