Dritter Bundeskaderlehrgang in Bad Blankenburg

 

Am ersten Wochenende im Mai fand der dritte Lehrgang des Bundeskaders in diesem Jahr statt. Inhaltlich stand diesmal ein gute Mischung aus Technik-, Technikanwendungstraining und Randori auf dem Programm.

 

Den gesamten Lehrgang durch wurde in den einzelnen Kadergruppen gearbeitet, wo alle Athleten die Möglichkeiten hatten sich einem, auf ihren Leistungsstand zugeschnittenen, passenden Training in den verschiedenen Parts wieder zu finden.

Zusätzlich wurden wieder, die seit einem Jahr gängigen Leistungstests durchgeführt. Hierbei konnte eine Leistungssteigerung festgestellt werden. In vielen Einzelgesprächen konnten die Athletinnen und Athleten auf die kommenden Aufgaben eingestimmt werden. Der neue und alte Vizepräsident Leistungssport, Silvio Klawonn, ließ es sich nicht nehmen, die Bundeskader und Bundestrainer zu begrüßen und den Bericht der JHV des DJJV vorzustellen. Auch die Bundeskampfrichter Referent war mit seinen Kolleginnen und Kollegen anwesend. So konnten einige Kämpfe unter realen Bedingungen stattfinden und auf Bundeskaderathleten und deren Spezialtechniken zurückgegriffen werden.

Wehrmutstropfen dieses Lehrgangs war das fehlen der eigentlichen Ju-Jutsu Matten. So musste auf einer Ringermatte und wenigen Ju-Jutsu Matten gelernt, geübt, trainiert und gekämpft werden.

Lichtblick war der Besuch des Europameisters im Schwergewicht 2001, Bernd Hermann, der bei diesem Lehrgang als Partner zur Verfügung stand und noch sehr gut mitgemischt hat! Vielen Dank für den Besuch und Einsatz!

 

Ringermatten im Aufbau ... wie geht das mit der Plane Herr Hötzel?
Athletinnen und Athleten Bernd am Abend

 

Für unsere Duo’s stand das Dojo in der Sportschule zur Verfügung. In der ersten Einheit wurden ausgiebig die Angriffe trainiert. Besonderen Wert legten unsere Bundestrainer Bernd und Markus auf die korrekte Ausführung der Angriffe. Vor allem die Körperhaltung bei beiden Duo-Athleten ist ständig unter Spannung zu halten, damit bereits von Beginn an ein optimaler Eindruck entsteht und der Körper auf Leistung programmiert ist.  Ein lockerer Cool-Down entspannte für das Mittagessen.

Am Nachmittag wurde in der 2. Einheit der Schwerpunkt auf Technikanalyse gelegt. Bernd und Markus schnappten sich dazu jeweils Paare um die Techniken auf Sauberkeit und technische Ausführung zu überprüfen und korrigieren. Gerade am Anfang der Saison geht es darum mit einem „runden“ Programm zu starten, damit sich dieses im Verlaufe des Jahres festigen kann. Eine weitere Leistungsspitze beendete auch diese Einheit.

Nach einer kurzen Pause wurde die 3. Einheit gestartet. Hier lag der Schwerpunkt bei den Würfen. Bernd demonstrierte immer wieder die Grundlagen einer guten Wurftechnik, die Athleten wollten es natürlich auch gut nachmachen und übten fleißig mit.

Nach dem Abendessen wurde es nochmals anstrengend. Die Wettkampfeinheit stand auf dem Programm. Immer wieder wurden Paare zusammengestellt, die sich in kleinen Wettkämpfen messen mussten.

Am Sonntagvormittag stand die letzte Einheit auf dem Programm. Technikanalyse war wiederum der Schwerpunkt. Bernd und Markus schauten sich die Paare an, die sie noch nicht überprüft hatten. Nach einigen Korrekturen wurde schließlich die Abschlussspitze durchgeführt. Ein gelungener Lehrgang ging damit wieder zu Ende und die ersten Turniere in dieser Saison können kommen.

 

Medienteam des Bundeskaders

 

 

 

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