Dritter Bundeskaderlehrgang 2005 in Bad Blankenburg!
Vom 09. bis zum 10. April 2005 traf sich das Bundeskader zum dritten Mal in diesem Jahr. Die Landessportschule Bad Blankenburg in Thüringen bot wieder einen optimalen Rahmen. Schritt für Schritt nähert man sich den Höhepunkte des Jahres, der Europameisterschaft in Krakau, Polen und den World Games in Duisburg!
Folglich standen auch die Trainingseinheiten unter dem Motto „Anforderungsprofil“ bzw. „Individualität“. In der ersten Trainingseinheit wurden Grundlagen- und Spezialtechniken in Part 1 trainiert und korrigiert. Ein gewisses Handlungsrepertoire muss beherrscht werden, um international bestehen zu können und vor allem auch um das taktische Handlungspotential auszuschöpfen. In den folgenden Einheiten standen die Spezialtechniken und Trainingsformen für Part 2 und 3 auf dem Plan. Die Athleten zeigten gute Leistungen und lassen auf erfolgsversprechende Höhepunkte hoffen. Natürlich wurde auch das Trainingsmittel Randori umfangreich angewendet, Stärken und Defizite erkannt und Verbesserungsstrategien vermittelt. Nach den Trainingseinheiten stand Regeneration in der Sauna und mentales Training auf dem Programm. Zusätzlich wurden in einigen Einzelgesprächen die Ergebnisse der Umfrage in Kooperation mit der Universität Stuttgart besprechen. Steffen Heckele bot den Athleten eine Bestandsaufnahme und leitet erste Schritte für eine Optimierung der psychischen Fertigkeiten ein. Ein spannender Prozess, der noch sehr viel Entwicklungspotential verspricht.
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| Sabine Felser bei der EM 2003 |
Am Sonntag stand dann in erster Linie die Lösung taktischer Aufgaben und Randori im Mittelpunkt des Lehrgangs. Die Athletinnen und Athleten zeigten nochmals was in ihnen steigt und die positive Leistungsentwicklung im Jahresverlauf an.
In der Disziplin Duo-System wurde ebenfalls an den Feinheiten gefeilt, Angriffstraining und spezielles Wurftraining durchgeführt. Auch in diesem Bereich fehlten die Testwettkämpfe selbstverständlich nicht. Vor allem am Ausdruck und der Schnelligkeit wurden noch Akzente gesetzt, die eine weitere Steigerung der Athleten erwarten lässt.
Ob man sich auf dem richtigen Weg befindet, wird sich schon bald zeigen, wenn man beim Van Rijt Cup in Holland an den Start geht.
Steffen Heckele