Van Rijt Cup in Holland

 

Van Rijt Cup in Holland

 

Die guten Resultate der WM in Madrid und des European Challenge Cups in Hamburg konnten auch beim Van Rijt Cup in Holland bestätigt werden. Die Nationalmannschaft besetzte nicht alle Gewichtsklassen konnte aber trotzdem fünfmal den ersten Platz erreichen!

Im Duo-System belegten Corinna Endele und Matthias Huber den ersten Platz, in der Gewichtsklasse bis 62 kg Andre Hötzel, bis 69 kg Andrej Tierbach, bis 77 kg Mario Staller und bis 62 kg Marisol Harms.

Die Anreise verlief relativ reibungslos mit kurzen Staus. Die ersten Sportler brachen bereist um 08.00 Uhr morgens im Süden Bayerns auf. Die letzten Athleten stiegen kurz vor der niederländischen Grenze zu. Um kurz vor 19.00 Uhr traf man schließlich ein Eindhoven ein. Um 19.30 Uhr suchte ein Team des ausrichtenden Vereins uns im Hotel auf und wog unsere Athleten. Ein nicht selbstverständlicher und leistungsfördernder Service der von allen Athletinnen und Athleten gerne angenommen wurde.

Nach dem Wiegen aß man gemeinsam im Hotel. Ein großes Nudel- und Salatbüffet wurde angeboten und begeistert angenommen. Auch die Organisation der Meisterschaft war vorbildlich. Unsere Athleten hatten ihren Start erst gegen Mittag, so dass spontan noch gemeinsam ein Film angeschaut wurde und anschließend jeder die Möglichkeit zum Ausschlafen hatte. Der Zeitplan des Ausrichters funktioniert am Wettkampftag vorbildlich, eine gelungene planerische Leistung.

 

Zwei unserer Sieger: Corinna Endele (Duo Mixed) und Mario Staller (Fighting bis 77 kg)
Das Team! Auf der Busfahrt.

 

Dennoch hatten die Athletinnen und Athleten keinen leichten Stand. In einigen Kämpfen war es den deutschen Athleten unmöglich als Sieger die Matte zu verlassen. Am schlimmsten hat es Veronika Rodewig und Alexander Reichert erwischt. In der Klasse bis 55 kg hatte jede Athletin zwei Kämpfe gewonnen und eine Niederlage erlitten. Veronika hatte ihre Kämpfe jeweils mit Full House gewonnen und lediglich gegen Andrea Pflefka verloren. Eigentlich hätte sie am Ende auf Platz eins stehen müssen. Alle Deutschen Athletinnen wurden aber eines besseren belehrt. Die Athletin aus Holland entschied das Rennen für sich, mit der Begründung die meisten Punkte gesammelt zu haben. Leider war beim Kampfgericht nichts zu machen. Dem Youngster und Gewinner der Hamburg Open, Alexander Reichert sollte es nicht anders ergehen. In der zweiten Halbzeit des Halbfinales in seiner Gewichtsklasse hat er seinen Gegner dominiert, aber im gesamten Kampfverlauf nur zwei Punkte erzielt! Auch dieses Resultat konnte nur kopfschüttelend entgegen genommen werden.

Die positive Bilanz des Turniers wurde von den Leistungen von Anne Dörner (bis 62 kg, Platz 2), Sabrina Hatzky und Andrea Pflefka (beide bis 55 kg, Platz 2 & 3) im Damenbereich abgerundet. Bei den Männern vervollständigten Andreas Dold (bis 62 kg, Platz 2) und Marco Dünzl (bis 69 kg, Platz 3) die Medaillensammlung. Das bewährte Duo-Damen-Team Nadin Altmüller und Stefanie Satory und die Duo Männer Alexander März und Bernhard Geisel komplettierten den Erfolg des Deutschen Teams mit jeweils Platz 2.

Aus Sicht der Erfolge eine gelungen Veranstaltung. In Zukunft sollten jedoch keine Auslandseinsätze mehr ohne eine angemessene Unterstützung durch Deutsche Kampfrichter stattfinden. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für den privaten Einsatz der Kampfrichter Neuwirth und Berger, sowie für die Unterstützung durch den Physiotherapeuten Uwe Hepper und unsere Filmer!

 

 

 

Steffen Heckele

Bundestrainer

 

 

 

 

 

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